First Lady will sich für Bildungsgerechtigkeit engagieren
Elke Büdenbender will sich in Zukunft gemeinsam mit ihrem Mann, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, für mehr Bildungsgerechtigkeit engagieren. "Berufliche Aus- und Weiterbildung liegt mir sehr am Herzen, auch Bildungsgerechtigkeit.
Wie können Mädchen und Frauen, aber auch Jungs, mal in ganz andere Richtungen schauen? Mehr Männer in Kitas und Grundschulen!", sagte Büdenbender dem Berliner "Tagesspiegel" (Sonntag). Sie fügte hinzu, ihr Mann werde sich ebenfalls "intensiver mit der beruflichen Bildung beschäftigen".
Auf die Frage, welche Konsequenz das Ergebnis der Bundestagswahl 2017 für sie habe, antwortete Deutschlands First Lady: "Mir wurde noch klarer, wie entscheidend es ist, einander zuzuhören." Erst dann könne man verstehen, warum jemand traurig, frustriert oder wütend ist.
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Die Arbeitsbelastung in den Kindertagesstätten sei mittlerweile so hoch, dass immer mehr Erzieherinnen lieber im Supermarkt an der Kasse arbeiteten als in der Kita. Auch um Depression oder Burn-out zu entgehen, sagt ein Kita-Fachverband.
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Es sei wichtig zu begreifen, warum es auch nach 27 Jahren Wiedervereinigung noch Mauern gebe - "andere Mauern, eben nicht zwischen Ost und West, sondern zwischen unterschiedlichen Gruppen von Menschen." Es bestehe die Gefahr, dass die Gesellschaft auseinanderdrifte, wenn die Menschen über ihr eigenes Umfeld hinaus zu wenig oder gar nicht mehr miteinander sprächen, sagte Büdenbender.